Sie haben Fragen? +49 (0) 7041 - 81 35 85

Gonarthrose

Die Kniegelenksarthrose ist häufig eine Folge eines Kreuzbandrisses an diesem Gelenk. Kreuzbandrisse können durch Trauma passieren, dann hat das Kniegelenk selten eine Vorschädigung und nach guter operativer Versorgung des Kreuzbandrisses sind massive arthrotische Veränderungen in der Folge eher selten. Wird das Knie zeitnah auch mit Goldimplantaten versorgt, erfolgt die Wundheilung schneller, die Schmerzausschaltung ist besser und die Arthrosen in der Folge sind geringer.

Kniegelenksarthrosen kommen auch häufig beim älteren unbehandelten HD-Patienten vor, da diese Tiere versuchen, durch veränderte Gelenkstellungen den Schmerz in der Hüfte zu minimieren. Dabei werden aber die Kniegelenke stärker belastet und kann damit dort zu Arhtrosen führen. Erfahrungsgemäß sind Kniegelenksarthrosen massiv schmerzhaft und belasten die Tiere meist beim Aufstehen, Steigungen, Treppen und dergleichen. Sie bedingen meist eine fühlbare Verdickung des Gelenkes, was zusätzlich zu einer mechanischen Bewegungseinschränkung ähnlich der Ellenbogengelenksarthrosen führt.

Bei der Goldimplantation des Kniegelenkes muss akribisch darauf geachtet werden, alle arhtrotisch veränderten Bereich aufzudecken und punktgenau die Goldimplantate zu setzen, damit die Schmerzausschaltung so gut wie möglich erreicht werden kann. Vorallem bei verdickten Gelenken mit stark bindegewebiger Gelenkkapsel muss sehr genau gearbeitet werden.