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Spondylose

Die Arthrosen der Wirbelsäule sind eigentlich nicht der Grund für eine Goldimplantation, sondern die Erkrankung, die die Spondylosen hervorruft.

Die Spondylosen sind auf einem Röntgenbild sehr leicht zu erkennen und in verschiedenen Graden ausgeprägt. Sie befinden sich auf der Unterseite der Wirbelkörper und ragen nach vorne oder nach hinten zum nächsten Wirbel hin. Grad 1 ist nur eine winzige „Nase“, es kann aber auch sein, dass ein Zwischenwirbelbereich komplett „durchbaut“ wird. Dann verknöchern die beiden Spondylosen von 2 Wirbeln miteinander und es entsteht eine Knochenbrücke.

Vorrangig schmerzhaft sind die Spondylosen, die sich gerade so treffen, aber noch nicht durchbaut sind. Aber bis solche Sypondylosen so groß sind, dass sie sich berühren oder gar durchbauen, besteht das Grundproblem des Tieres schon äußerst lange. Die Ursache der Spondylose liegt nämlich nicht auf der UNTERseite der Wirbelkörper, sondern in den sogenannten Facettengelenken. Das sind die kleinen Gelenke, die auf der OBERseite der Wirbel den einen mit dem anderen verbinden. Und hier kann man auch bei der Palpation den Schmerz auslösen und die (meist)betroffene Stelle herausfinden. Und genau hier werden auch die Goldimplantate gesetzt. Die Wirkung ist so phänomenal wie bei den Zehenarthrosen!!!!

Je früher eine Spondylarthrose festgestellt wird und mit Goldimplantaten versorgt wird, desto geringer ist die Chance auf eine Spondylose. Wie vielen Wirbelkörper behandelt werden müssen zeigt wieder das Röntgenbild. Das Ausmaß der Spondylosen bemisst die Menge der Goldimplantate.