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Goldimplantation, die Historie

Die Goldimplantation ist auf der Grundlage der Akupunktur-Analgesie (Schmerzausschaltung/Schmerzminderung durch Akupunktur) entstanden.

1975 wurden die Goldimplantate bei chronisch degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates des Hundes eingesetzt. Damals wurden sie nur an Akupunkturpunkten appliziert. Die heute praktizierte Goldimplantation nach der Wiener Methode richtet sich nicht nur nach entsprechenden Triggerpunkten, sondern die Goldimplantate werden zusätzlich so nah wie möglich an (nicht in) arthrotisch veränderte Gelenke gesetzt.

Diese Methode geht auf Markus Kasper und Andreas Zohmann zurück.

Wirkungsprinzip der Goldimplantate

  • Segmentalreflektorik: es besteht ein Zusammenhang zwischen Erkrankungen der Muskeln und Knochen (Myotom, Sklerotom) und der Haut (Dermatom). Es besteht hierbei ein neurovaskulärer Verbindungs- und Informationsweg.
  • Triggerpunkte: sind Akupunkturpunkte, die auch schon im Frühstadium einer Störung oder Erkrankung schmerzhaft auf Druck reagieren.
    Meridian: Verbindung von Akupunkturpunkten, die ähnliche/gleiche Wirkung ausüben
  • Muskulokinetische Kette: Muskeln, die bei einem Bewegungsablauf zusammenarbeiten, aber nicht von ein und dem selbem Nerv angeregt werden.

Beispiel: Ein Hund hat auf der Höhe des Sprunggelenkes eine entzündete Narbe. Gleichzeitig besteht eine deutliche Schmerzhaftigkeit im Rücken. Allein durch die Behandlung der Narbe verschwinden die Rückenschmerzen, da die Narbe auf einem Meridian liegt, der über den ganzen Rücken verläuft. Die Narbe war damit ein sogenanntes Störfeld